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Sechs Tipps für klimafreundliches Verhalten

1/6 Ferien

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Tipp 1: Ferien

Der Flugverkehr nimmt konstant und rasch zu. Bis 2020 wird er sich gemäss der Luftfahrtindustrie gegenüber 2005 weltweit verdoppeln. Ein einziger Urlaubsflug kann so viel CO2 verursachen, wie ein Jahr lang Auto zu fahren. Darum: bewusst reisen. Geschäftlich und privat so wenig wie möglich fliegen. Nehmen Sie für kürzere Distanzen den Zug. Machen Sie weniger, dafür aber längere Ferien.

2/6 Haushalt

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Tipp 2: Haushalt

Die Energieetikette weist auf besonders effiziente und damit im Betrieb auch kostengünstige Geräte hin. Es lohnt sich deshalb, die beste Energieklasse zu wählen. Auch wer Leuchtmittel durch LED ersetzt, spart Energie. Übrigens: Elektrogeräte wie Computer verbrauchen auch im Stand-by-Modus Strom. Deshalb werden sie am besten immer vollständig ausgeschaltet.

3/6 Heizen

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Tipp 3: Heizen

Liegt die Wohnungstemperatur um lediglich ein Grad tiefer, sinkt der Verbrauch an Heizenergie um 6 Prozent. Wer Haus oder Wohnung bloss auf 20 statt auf 22 Grad heizt, kann über 10 Prozent Energie und damit Heizkosten sparen.

4/6 Mobilität

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Tipp 4: Mobilität

Pendler- und Freizeitverkehr sind für einen Viertel des gesamten CO2-Ausstosses der Schweiz verantwortlich. Darum: Wo immer möglich auf ein eigenes Auto verzichten und mit Bahn, Carsharing und Velo unterwegs sein. Wer sich zu Fuss oder mit dem Velo bewegt, belastet das Klima kaum. Und wer mit der Bahn fährt, verursacht deutlich weniger Treibhausgase als mit dem Auto. Ausser es handelt sich dabei um ein Elektroauto, das mit Strom aus erneuerbaren Quellen betrieben wird.

5/6 Bauen

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Tipp 5: Bauen

Ein durchschnittlicher Haushalt verbraucht die meiste Energie fürs Heizen. Wer neu baut oder sein Haus saniert, hat deshalb weitreichende Möglichkeiten, das Klima zu schützen. Durch den effizienten Umgang mit Energie lässt sich der Verbrauch ohne Weiteres auf die Hälfte senken. Darum: Beim Sanieren auf wärmedämmende Fenster und eine gute Isolation von Fassade und Dach achten und beim Neubauen einen Minergie-Standard anstreben. Gefragt ist nicht ein Maximum an energiesparender Technologie, entscheidend sind vielmehr sinnvolle Kombinationen.

6/6 Essen

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Tipp 6: Essen

Was wir essen, macht gegen 20 Prozent des Energieverbrauchs der Schweiz aus. Energie sparen lässt sich, indem man saisongerecht und aus der Region einkauft und frische, unverarbeitete Lebensmittel geniesst. Besonders wirksam: Essen Sie weniger Fleisch, da für die Tiermast besonders viel Energie verbraucht wird. Auch im Gemüse aus Gewächshäusern steckt viel Energie. Im Freien gezogenes Gemüse belastet das Klima sehr viel weniger als Treibhaus- oder Hors-sol-Produkte.